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2017-07-29 Mamatour im Ifengebiet

verfasst von uli_r, franz_f am 05.08.2017

IMG_5010 Endlich Ferienbeginn und relaxen, das dachten zumindest die Kinder. Für die Mamas dagegen ging der Stress erst an. Denn das Mamawochenende stand vor der Tour. Da heißt es erst mal Packen, für das Wochenende vorkochen, Babysitter organisieren und vieles mehr.
Aber um 7.00 Uhr früh traf man sich teils abgehetzt, teils tiefenentspannt beim Vereinsheim und die zwölf Mamas fuhren ins Kleinwalsertal. Vom Parkplatz Auenhütte aus wollte man den Hohen Ifen besteigen. Aber bereits die Ifenhütte auf 1586 m lud zum Verweilen ein ? Kaffeepause mit herrlicher Ruhe und Rundumsicht war angesagt, denn schließlich hat man ja nun Ferien. Gut gestärkt schaffte auch jeder die die kleinen Kletterpassagen über die Ifenscharte und der letzte Gipfelanstieg war nur noch ein Klacks. Über den Eugen-Köhler-Weg, der bei Nässe doch schwierigere Passagen bietet, ging es weiter zur Ifersguntalpe. Hier wurden sie freundlich empfangen und konnten nochmals kurz rasten. Der Gerachsattel und vor allem das Neuhornbachjoch verlangte von einigen ihre letzten Reserven, aber das gemeinsame Ziel ? das Neuhornbachhaus war schon in Sichtweite. Hier staunte man nicht schlecht, als man im Keller zwei Grazien im Whirlpool nebst Kellerbar planschen sahen. Die Unisexdusche neben der Sauna bot dann die richtige Erfrischung, denn zum Schwitzen kamen sie an dem schönen sonnigen Tag genügend. Nach dem reichhaltigen Abendessen bat der Wettergott noch ein tolles Schauspiel mit Wetterleuchten und jeder war froh beim nächtlichen Regen ein Dach übern Kopf zu haben.
Der nächste Morgen begrüßte sie wieder mit Sonnenstrahlen. So startete die Gruppe nach dem super Frühstücksbüffet auf das Starzeljoch. Hier waren sie etwas überrascht, als ihnen Bergläufer über den Weg kreuzten. Denn eine kurze Wegstrecke lag auf dem Walserberglauf. An der Ochsenscharte teilte sich die Gruppe, die eine plagte Blasen oder der Schuh löste sich auf und so stieg ein Teil über die Schwarzwasserhütte ab. Der Rest durchkletterte die Ochsenhofer Köpfe bis kurz vor dem Walmendinger Horn. Hier wurden sie eingeholt aus ihrer Ruhe ? Bahnbetrieb ? und so konnte man so ganz wunderliche Gestalten beobachten. Einer Familie musste mit einigen Erklärungen und anschließender Kartenkunde von ihrem fälschlich gewählten Weg abgeraten werden. Wollten sie doch mit zwei Kleinkinder und nicht unbedingt alpintauglichen Buggy über die Walmendingeralpe absteigen. Am Parkplatz der Auenhütte traf man sich dann wieder und eine Abkühlung gönnte sie sich dann am Inselsee beim Baden bzw. Eiskaffee.
So ging ein relaxtes Wochenende zu Ende. Sche war?s. Danke Kathrin.


                 
   

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