© Röhrnböck Uli

Wanderungen im Lechquellgebirge vom 19. bis 21.08.2026

19.08.2026

Bei strahlend blauem Himmel starteten wir unsere Tour in Zürs. Der Weg führte uns zuerst hinauf zum wunderschön glänzenden Zürser See. Dort genossen wir am Steg unsere erste Brotzeit und konnten das umliegende Panorama genießen. Dann ging es steil bergauf über das Madlochjoch – begleitet von klarer Bergluft und tollen Blick auf die umliegenden Gipfel – zur Ravensburger Hütte. Nach einer kurzen Rast teilte sich die Gruppe: Einige stiegen direkt zum Spullerschafberg auf und genossen die Traumsicht auf die Rote Wand, Spullersee und den weiten Blick über das Lechquellengebirge, während andere ein erfrischendes Bad im türkisblauen Spullersee nahmen.

Am nächsten Morgen ging es früh los, denn der Wetterbericht kündigte Regen an. Über den Gehrengrat und das Steinerne Meer wanderten wir in einer beeindruckenden Kulisse – die Wolken hingen tief, und gerade diese Mischung aus Sonne und aufziehendem Wetter schenkte uns eine besonders klare und kontrastreiche Bergsicht. Kurz nachdem die ersten Tropfen fielen, erreichten wir die Freiburger Hütte und konnten den Regen gemütlich von drinnen beobachten.

Der letzte Tag führte uns über den Lechquellweg. Da erneut ab Mittag Regen vorhergesagt war, hielten wir ein zügiges Tempo. Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig: Kaum hatten wir Zug erreicht, setzte der Regen ein, wo wir von unseren vorauseilenden Männern bereits erwartet wurden.

Insgesamt war es eine harmonische Tour mit einer netten Gruppe, abwechslungsreichen Etappen und einer Mischung aus Sonnenschein, beeindruckenden Wolkenspiel und kurzen Regenschauern – genau die Art von Bergabenteuer, die lange in Erinnerung bleibt.

Allen sieben Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für euer Vertrauen bei meiner ersten geführten Mehrtagestour.